Statuten

für den Donnerstagabendclub

 

§ 1

 

Der Zweck des Vereins ist durch ein freundschaftliches Beisammensein Unterhaltung zu finden.

 

§ 2

 

Für die Zusammenkunft ist für gewöhnlich der Donnerstagabend und zum Zwecke für dieselbe das Gasthaus der Frau Bohm in Bevensen bestimmt.

 

Speziell als Vereinszimmer dient das hinten links im Hause gelegene Zimmer.

 

§ 3

 

Außergewöhnliche Versammlungen müssen Frau Bohm rechtzeitig angemeldet werden.

 

§ 4

 

Die Leitung der Vereinsangelegenheiten geschieht von einem Vorstande, bestehend aus 3 Mitgliedern, welche in einer im Oktober jd. Jrs. zu berufenden Generalversammlung gewählt werden.

 

§ 5

 

Zur Aufnahme in den Verein ist eine Wahl durch Stimmensammeln über den Aufzunehmenden erforderlich, indes muß derselbe in den letzten 2 Monaten vor der Wahl wenigstens einmal als Gast eingeführt sein.

 

§ 6

 

Zu einer gültigen Wahl müssen mindestens 2/3 der Mitglieder gegenwärtig und 3/4 der Stimmen für die Aufnahme sein.

 

§ 7

 

Hat jemand die erforderliche Majorität der Stimmen nicht erhalten, so ist damit die Aufnahme abgelehnt.

 

§ 8

 

Jedes Mitglied hat einen jährlichen Beitrag von 2,-- Mark pränumerando zu zahlen.

 

§ 9

 

Durch Nichtzahlen des Beitrages erlischt die Mitgliedschaft.

§ 10

 

Bei etwa vorkommenden Zweifeln oder solchen Fällen, denen in diesen Statuten nicht gedacht ist, entscheidet der Vorstand unter Hinzuziehung von 3 Mitgliedern.

 

§ 11

 

Eine außergewöhnliche Generalversammlung muß mindestens von der Hälfte der Mitglieder beantragt sein.

 

§ 12

 

Der Verein kann nicht aufgelöst werden, solange noch 3 Mitglieder demselben angehören. Bei niedrigem Bestande haben die Mitglieder das Recht, über das Vereinsvermögen zu verfügen.

 

§ 13

 

Etwaige Änderungen dieser Statuten können nur in einer Generalversammlung durch 2/3-Majorität der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

 

§ 14

 

Das Vereinsjahr beginnt mit dem 1. Oktober.

 

§ 15

 

Es verbleibt den Mitgliedern des Vereins unter sich für den Sommer eine Kegel-, für den Winter eine Skatspielgesellschaft zu bilden, woran sich jedes Mitglied unter Anerkennung der dafür vereinbarten Bestimmungen beteiligen kann.

 

Genehmigt in der Generalversammlung vom 2. März 1893

Der Vorstand   

Kempe u. Hintze

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